Herbert Merkel, Chronik der Zunfthandwerker-Familien Merkel zu Schmalkalden

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  • Erstmals erwähnt werden die Zunfthandwerker-Familien Merkel zu Schmalkalden in der Mitte des 14. Jahrhunderts.  Es waren ehrsame, tüchtige Handwerker und "Freie Stadtbürger", die über hunderte von Jahren hohe Ämter bei der Stadt begleiteten.

Informationen zum Buch

  • Format:                DIN A4
  • Einband:          Hartcover
  • Seiten:                         404
  • Gewicht:                1760 g
  • Versandkosten:     4,80 €


Vorwort

·    Chronik – Menschen, Kirche und Staat:

 

Im Mittelpunkt einer Sippen- oder Familienchronik sollte das Werden, Sein und Vergehen der betroffenen Menschen stehen. Wichtig ist aber auch, die Geschehnisse der jeweiligen Zeitspanne zu betrachten und zu wissen, unter welchen Umständen die behandelten Generationen gelebt haben. Meine Recherche über die Merckel-/ Merkel-Sippe, deren Wurzeln in Schmalkalden liegen, erstreckt sich über die Zeit von 1330 bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. Die behandelten Örtlichkeiten liegen in den Grenzen des deutschen Kaiserreiches von 1871 sowie in den heutigen Ländergrenzen Mitteleuropas. 

 

Wie allerorts in den christlichen Ländern Europas, so nahm die Kirche in den unterschiedlichen Regionen, in denen die Angehörigen der Sippe Merkel lebten und noch leben, bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein bestimmenden und entscheidenden Einfluss in das Leben der Menschen. Unterschiedliche Glaubensrichtungen führten immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen, die der Bevölkerung Hunger, Tod und Elend brachten. Dieser Einfluss wurde mit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts durch die wirtschaftlichen und politischen Interessen der jeweiligen Machthaber abgelöst. Fortan waren das die Brutstätten für die weltweiten kriegerischen Auseinandersetzungen, u. a. die verheerenden Weltkriege 1914 bis 1918 und 1939 bis 1945. Die Leidtragenden sind wiederum die Menschen, deren Bedürfnisse und Interessen schon bei der Obrigkeit der Kirche wenig Gehör fanden. Zu Beginn dieser Epoche lebten in Schmalkalden nur noch wenige Familien aus der Handwerkerdynastie Merkel. 

 

·    Bergbau, Handwerkerzünfte und Handel:

 

Im 14. Jahrhundert legten die Zunfthandwerker der Familien Merkel und Clemen mit der Erschließung der Erzvorkommen in den Wäldern rund um Schmalkalden den Grundstock für die Gewinnung von Roheisen. Sie bauten Werkstätten und veredelten mit den sogenannten Stahlhämmern das Roheisen zu Stahl. Den Rohstahl vertrieben sie auf den   Märkten der großen Reichsstädte und zunehmend im gesamten mitteleuropäischen Raum oder lieferten ihn an die unterschiedlichen Handwerkszweige, die ihn zu Werkzeugen und Gebrauchsgegenständen verarbeiteten.

 

Ahnherr aller Merkel-Stämme ist Henky Merker (* um 1330), er ist kein Handwerker, sondern ein Handelsmann. Das Berufsbild des Handels- bzw. Kaufmanns taucht in der Folge immer wieder bei den Stahlschmiedestämmen auf. Das zeugt davon, dass die Stahlschmiede es von Anfang an darauf anlegten, ihre Roh- und Fertigprodukte selbst zu vermarkten. Die übrigen Zunfthandwerker übernehmen bald diese Vermarktungsstrategie für ihre Fertigprodukte, wie Messer, Klingen, Pfannen und Töpfe, Leder- und Tuchwaren sowie Werkzeuge aller Art.

Zu Beginn des 15. Jahrhunderts sind in Schmalkalden die Zünfte der Stahl-, Messer-, Klingen- und Pfannschmiede sowie die Gerber, Leineweber, Tuchweber und Bäcker nachgewiesen. 

 

Der „freie Handel“ und die damit verbundene Anhäufung von Reichtum und Bürgerstolz bei den Zunfthandwerkern ließ die Obrigkeit jedoch nicht grenzenlos gewähren. Für Waren, die man zu den Märkten der großen Städte brachte, musste man an den zahlreichen Zollstationen der Grafschaften und Fürstentümern Tribut zollen. Ab dem 17. Jahrhundert griffen die Landesherren in die Besitzrechte der privaten Gruben- und Werkstätten-Betreiber ein und bemächtigte sich der Erzgruben und Stahlproduktionsstätten. Die Stahlschmiede-Meister traten in die Dienste der Landesherren und erhielten den Dienstgrad eines Berg- oder Grubendirektors. Als Zunfthandwerker überlebten die unterschiedlichen Schmiede-, Gerber-, Weber- und Bäckerberufe. Soweit ein kurzer Anriss zu den alten Handwerksberufen, im weiteren Verlauf folgen noch nähere Ausführungen dazu.

 

·    Ahnenforschung:

 

Die Einstellung der evangelischen Kirchenbüchern bei dem Internetportal "Archion" und der Umstand, dass die Kirchengemeinden in Schmalkalden und in den umliegenden Dörfern seit der Reformation zur Evangelischen Kirche in Kurhessen und Waldeck gehörten, eröffnete mir die Möglichkeit, nach meinen Ahnen zu forschen und deren Wurzeln in Schmalkalden zu finden. In der Folge bin ich dann auf zahlreiche historische Aufzeichnungen gestoßen, aus denen im weiteren Verlauf einiges nachzulesen ist. Die Ergebnisse aller dieser Recherchen machten es möglich, die Ahnennachweise handwerksspezifisch zu gruppieren und damit eine übersichtliche Struktur für die große Personenzahl zu erreichen. 

 

Der allgemeine Teil der Chronik basiert im Wesentlichen auf den Artikeln von Johann Conrad Geisthirt in der Zeitschrift des Vereins für Hennebergische Geschichte und Landeskunde (ZVHGL). Den Historikern und Ahnenforschern im Raum Schmalkalden sind diese Aufzeichnungen hinlänglich bekannt, aber für die noch lebenden Nachkommen der Zweige außerhalb Thüringens dürften sie von Interesse sein. 

 

Die alte Schreibweise „Merckel“ fand Verwendung bis zur Rechtschreibreform in der Mitte des 18.-Jahrhunderts. Danach ersetzte man allgemein den nach einem Mitlaut verwendeten Doppelbuchstaben „ck" durch den Einzelbuchstaben „K“. Der Einfachheit halber verwende ich in den folgenden Ahnennachweisen die neue Schreibweise "Merkel". 

Die Grammatik und Rechtschreibung in diesen Texten entspricht den Quellenschriften. [1])[2])

[1]) Zeitschrift des Vereins für Hennebergische Geschichte und Landeskunde [Johann Conrad Geisthirt, Dr. Carl Knetsch],[2]) Pistor, A., Die geschichtliche Entwicklung der Eisen- und Stahlindustrie im Kreise Herrschaft Schmalkalden 

Was zeichnet uns aus?

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